Eine Bootsfahrt auf dem Mittelmeer
Das sollte man schon mitmachen, wenn man einmal dort ist. Die Hotels bieten das alle an. Wenn man zeltet, kommen dann immer abends die Vertreter von allen möglichen Reiseveranstaltern und preisen das an. Es kann natürlich ein Flop werden, wenn man dazu neigt, seekrank zu werden. Dann wird so eine Tour zur Quälerei. In der Regel geht es um 9 Uhr los. Man besteigt ein kleines Boot, nimmt Platz und das Schiff legt ab.
Jeder Passagier bekommt einen Grappa oder einen ähnlichen Schnaps gereicht. Wenn man dann als Vater mit Frau und Kindern unterwegs ist, hat man gegen 10 Uhr schon vier Schnäpse intus. Damit ist dann garantiert, dass es ein lustiger Tag wird. Wer empfindlich ist, sollte sich immer in die Mitte des Schiffes setzen. Vorn und hinten schaukelt es stärker. Die Schiffe fahren entlang der Küste. So sieht man diese einmal aus einer anderen Perspektive.
Bootsfahrten am Mittelmeer folgen überall dem gleichen Schema. Mittags wird irgendein benachbarter Ort oder eine Insel angefahren, wo es Mittagessen in einem Restaurant gibt. Die Schiffsbesatzung geht dann zur üblichen Siesta über. Für diese drei Stunden sollte man dann immer Badesachen dabei haben. Man kann auch die Umgebung erkunden. Meist so gegen 18 Uhr gelangt man dann wieder in den „Heimathafen“ zurück.